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2000 Jahre Geschichte auf Kölns Straßen, Gassen, Brücken und Plätzen - Etappe 4/5

Vom Fischmarkt zum Altermarkt

2000 Jahre Geschichte auf Kölns Straßen, Gassen, Brücken und Plätzen - Etappe 4/5
Hochgeladen von: Thomas Köhn
Quelle: Thorsten Beuters
Ein Spaziergang duch das Martinviertel. Vom mittelalterlichem Handelsplatz zum Touristenmagnet

Staffelführung im Rahmen des Weltgästeführertags
Etappe 4/5 Vom Fischmarkt zum Altermarkt

Der Handel hat Köln im Mittelalter zu einer der reichsten Städte Europas gemacht. Hier am Rheinufer wurden die Schiffe be- und entladen und damit das ganz große Geld verdient. Straßennamen erinnern noch heute an die Waren: Fisch zum Beispiel - am Fischmarkt wurde er auch gleich weiterverarbeitet, eine Arbeit, die ausschließlich Frauen machten. Köln war wie ein Spinnennetz, dem die fremden Kaufleute nicht entgehen konnten: Denn sie waren verpflichtet, hier Halt zu machen und den Kölner Kaufleuten ihre Waren anzubieten. Die konnten sich das Beste aussuchen und weiterverkaufen - mit Aufschlag, versteht sich.

Die schmucken Häuschen im Martinsviertel, zu Füßen der romanischen Kirche Groß St. Martin, werden auch Altstadt genannt. [Ein griffiger Begriff fürs Stadtmarketing, der aber gleich in mehrfacher Hinsicht unzutreffend ist. Warum, erfahren Sie in der Führung. Groß Sankt Martin war bis ins 19. Jahrhundert hinein der markanteste Turm von Köln, lange, bevor die Domtürme fertig waren. Ein Becken, das unter der Kirche ausgegraben wurde, könnte übrigens in römischer Zeit ein Schwimmbad für römische Legionäre gewesen sein.] Im Martinsviertel tummeln sich nicht nur Touristen, auch die Kölner selbst sind immer wieder gerne hier. Im Hänneschen-Theater zum Beispiel, einem Stockpuppen-Theater, in dem schon über 200 Jahre in kölscher Mundart gespielt wird. Zwei Figuren aus dem Repertoire hat man im Martinsviertel sogar ein Denkmal gesetzt: Tünnes und Schäl. Auch wer Köln kennt, erfährt am 24.2. vielleicht noch Neues: Über Haustechnik alter Zeiten, die nicht nur böse Geister fernhielt, sondern gleichzeitig als Güteraufzug diente; über Hochwasser wie zuletzt 1993 und 1995, bei denen die Menschen nur über Stege ihre Häuser in der Altstadt erreichten und warum das heute wohl nicht mehr vorkommen kann; und nicht zuletzt, warum Köln auch die nördlichste Stadt Italiens genannt wird.
Eintritt frei - Spenden werden gesammelt zugunsten des Projekts "Arche für Obdachlose e.V.".

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Die Veranstaltung "2000 Jahre Geschichte auf Kölns Straßen, Gassen, Brücken und Plätzen - Etappe 4/5" wurde am Donnerstag, 22. Februar 2024 von Thomas Köhn im openeventnetwork eingetragen.
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2000 Jahre Geschichte auf Kölns Straßen, Gassen, Brücken und Plätzen - Etappe 4/5, Samstag, 24. Februar 2024, Fischweiberbrunnen am Fischmarkt